Die grösste Vintage Apple-Sammlung

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über 1’100 funktionierende Vintage Apple Computer

in Schwarz

IBei den Desktop-Modellen brachte Apple 1997 mit dem PowerPC G3 die dritte Generation der PPC-Prozessoren auf den Markt. Umso überraschender war es, dass der G3 gleichzeitig im November 1997 auch in den PowerBooks Einzug hielt.

Das erste Modell war das PowerBook G3, besser bekannt unter dem Codenamen Kanga (3500c). Technisch galt es damals als das schnellste Notebook auf dem Markt. In der Praxis war es jedoch eine Enttäuschung. Apple hatte lediglich den neuen G3 in das alte Gehäuse des PowerBook 3400c mit PPC-Prozessor eingebaut. Das Resultat wirkte schwer, klobig und wie ein Übergangsprodukt – schnell, aber ohne jede Eleganz.

Nur wenige Monate später folgte dann der eigentliche Durchbruch: das PowerBook G3 Wallstreet. Dieses Modell war komplett neu entwickelt, formschön, durchdacht und ein deutlicher Schritt nach vorne.

Ich habe mir damals vermutlich das erste in der Schweiz verfügbare Wallstreet gekauft – mit 250 MHz G3-Prozessor, einem 14,1-Zoll-Display mit 1024×768 Pixeln und einer Speichererweiterung. Es war unglaublich teuer. Aber schon nach den ersten Stunden war klar: Das war ein Quantensprung.

Mit dem hochauflösenden 14,1-Zoll-Bildschirm vermittelte das PowerBook G3 fast schon Desktop-Feeling. Das Gerät war perfekt gestaltet, hervorragend verarbeitet und fühlte sich in jeder Hinsicht professionell an. Leistung, Ergonomie und Design passten erstmals wirklich zusammen.

Bis heute laufen diese Geräte erstaunlich problemlos. Sie zeigen kaum Altersschwächen und wirken selbst Jahrzehnte später noch solide und zuverlässig. Das Design des Wallstreet war so gelungen, dass Apple es auch bei den direkten Nachfolgern Lombard und Pismo konsequent beibehielt.

Rückblickend ist das PowerBook G3 ein echtes Designkunstwerk – und eines der Notebooks, mit denen Apple endgültig bewies, dass mobile Computer keine Kompromisse mehr sein mussten.